Mannschaft

In der Saison 2018/2019 haben wir mit einer Mannschaft an der Verbandsrunde teilgenommen. Unsere Mannschaft konnte den zweiten Platz in der Bezirksklasse Karlsruhe erzielen. Daher sind wir in die Bereichsliga Nord aufgestiegen. Der Mannschaft und den beteiligten Spieler gratulieren wir für den Erfolg. Den Spielern danken wir insbesondere für Ihren Einsatz bei den Spielen.

Aktuelle Ergebnisse stellt der Badische Schachverband auf seine Webseite.

12.01.2020: Chancenlos in Untergrombach

Das erste Spiel der Verbandsrunde in diesem Jahr brachte für uns eine klare und deutliche Niederlage. Als Gast beim Schachclub Untergrombach konnten wir keine einzige Partie gewinnen. An allen Bretter waren unsere Gegner zum Teil deutlich stärker. Wir kämpften hart, aber leider nicht sehr erfolgreich. Uns gelangen nur an vier Brettern ein Remis. Denis Baudot an Brett 1 und Hans van der Vegt an Brett 2 erspielten jeweils ein Remis und haben damit in dieser Saison jeweils ihren ersten halbe Punkt abgegeben. Nur noch Frank Prskawetz an Brett 3 und Andreas Zeh-Marschke an Brett 7 konnten ein Remis erzielen. Somit ging der Mannschaftskampf klar mit 2:6 verloren. Damit liegen wir nach vier Spieltagen mit 3 Mannschaftspunkten auf dem siebten Tabellenplatz. Es liegen noch 5 Spieltage vor uns. Da haben wir hoffentlich noch Chancen, einige Mannschaftspunkte zu erspielen, um den Klassenerhalt zu sichern.

01.12.2019: Knapper Heimsieg

Am Sonntag, den 1. Dezember 2019 fand der dritte Spieltag in der Verbandsrunde statt. Wir empfingen daheim die Mannschaft der Schachfreunde aus Zeutern. Um 10 Uhr starteten die acht Partien. Voller Konzentration entwickelten sich spannende und ausgeglichene Partien. Nach fast drei Stunden einigte sich Walter Weindel am Brett 6 mit seinem Gegner auf ein Remis. Ein halber Punkt, der wichtig ist, was sich noch herausstellen wird. In der nächsten Stunde nach diesem ersten halben Punkt hat sich die Begegnung entschieden. Zuerst verloren wir am Brett 8, bevor dann Milan Pein am Brett 5 und dann Denis Baudot am Brett 1 ihre Spiele gewinnen konnten. Sie konnten einen kleinen Vorteil durch konsequentes Spiel in Siege umwandeln. Danach konnte Andreas Zeh-Marschke seine Partie am Brett 7 gewinnen, da sein Gegner einen kleinen, aber entscheidenden Fehler gemacht hatte. Damit stand es 3,5 : 1,5 für uns, noch drei Partien, mit für uns positiven Stellungen, waren im Gange. Unser Mannschaftsführer Hans van der Vegt konnte dann am Brett 3 in einer sehr schönen Kombination seinen Gegner zur Aufgabe zwingen. Ausgehend mit einem Schach durch einen Springer, konnte er in den nächsten Zügen mit Dame, Turm und beiden Läufern Zug für Zug den gegnerischen König in die Enge treiben, was sein Gegner nur mit massivem Materialverlust kurzfristig aufhalten konnte. Damit war der Mannschaftssieg sicher. Die beiden verbliebenen Partien an Brett 2 und 4 gingen trotz guter Ausgangsposition leider verloren. Am Brett 4 war nach einigem Austausch für jede Seite noch ein Bauer im Spiel. Der gegnerische Bauer war früher an der Grundlinie, Pech für uns. Am Brett 2 dauerte das Spiel bis 15:30 Uhr. Am Schluss lies die Konzentration bei unserem Mann etwas nach. Eine kleine Unachtsamkeit nutzte der Gegner aus, so dass auch dieses Spiel verloren ging. Damit war der Endstand von 4,5 : 3,5 für uns erreicht. Der halbe Punkt am Anfang war dann der entscheidende halbe Punkt für den Mannschaftssieg.

Bis auf das Brett 6, an dem es ein Remis gab, haben nur die Spieler mit den schwarzen Figuren gewonnen, obwohl ja gesagt wird, dass beim Schach der Spieler mit den weißen Figuren im Vorteil ist. Aber im Schach ist bei spannenden Spielen vieles möglich. Damit haben wir nach drei Spieltagen 3 Mannschaftspunkte.

10.11.2019: Klare Niederlage in Wiesental

Der Spieltag am Sonntag, den 10. November 2019 war für uns nicht erfolgreich. Bereits vor dem Spieltag wussten wir, dass unser etatmäßiger Mann am ersten Brett nicht spielen konnte, so dass wir nur nicht mit der stärksten Mannschaft gegen den schweren Gegner aus Wiesental antreten konnten. Am Spieltag musste dann kurz vor der Abfahrt nach Wiesental unser Mannschaftsführer kurzfristig absagen. So schnell konnten wir dann keinen Ersatz finden. Damit fehlten uns zwei unserer Besten Spieler. Daher konnten wir nur mit sieben Personen zum Mannschaftskampf antreten. Das achte Brett blieb unbesetzt, wir lagen somit gleich mit 0:1 zurück. Nach dem Start der Partien um 10 Uhr entwickelten sich spannende Partien, bei denen oftmals nur eine Kleinigkeit über Sieg und Niederlage entschieden hat. Manchmal wurde in der Abwicklung ein Zug vergessen, was negative Auswirkungen hat. AM Brett 3 konnte Patrick Scheer einen ausgeglichenen Kampf mit einen Remis abschließen. Dann tat sich lange nichts, bevor dann nach und nach ein Brett nach dem anderen verloren ging. Nach etwa 4 Stunden Spielzeit lagen wir mit 5,5 : 0,5 Punkten zurück. An zwei Brettern wurde noch gespielt. Am Brett 1, das an diesem Spieltag durch Richard Samman besetzt war, konnte er in einem lange Zeit ausgeglichenen Spiel durch geschickte Kombination der Züge der Figuren – am Anfang jeweils Turm, Läufer, Springer und eine gleiche Anzahl von Bauern, dann Läufer und Springer und eine gleiche Anzahl von Bauern und dann am Schluss nur noch Springer und eine gleiche Anzahl von Bauern – einen kleinen, aber entscheidenden Mehrbauern gewinnen. Sein Gegner musste dann das bessere Spiel von Richard anerkennen und gab auf. Das war eine sehr gute Leistung von Richard Samman. Leider war dies der letzte Punkt, den wir gewinnen konnten. Damit gab es am Ende ein klare und deutliche 1,5 : 6,5 Niederlage. Wir müssen schauen, dass wir bei den nächsten Spieltagen wieder eine vollständige und starke Mannschaft verfügbar haben.

Der nächste, dritte Spieltag ist bereits am Samstag, den 1. Dezember 2019. Dann spielen wir wieder zu Hause. Dieses Mal gegen die Schachfreunde aus Zeutern.

29.09.2019: Unentschieden errungen

Am Sonntag, den 29. September 2019 war der erste Spieltag in der Verbandsrunde. Da wir in der letzten Saison in die Bereichsliga aufgestiegen sind, erwarten uns nun schwerere Gegner. An diesem Sonntag hatten wir die zweite Mannschaft von Forst zu Gast bei uns. Um 10 Uhr starteten die acht Partien. Die gegnerischen Spieler waren, wie erwartet, stark. Es entwickelten sich spannende Partien, die am Anfang durch Vorsicht geprägt waren. Nach knapp über zwei Stunden gab es schon die erste Entscheidung. Am Brett 5 konnte Patrick Scheer seine Partie erfolgreich beenden. Kurze Zeit später mussten wir an Brett 2 leider eine Niederlage kassieren. Oftmals sind es nur Kleinigkeiten, die über Sieg und Niederlage entscheiden. Manchmal versucht man, etwas zu kompliziert zu spielen und verheddert sich dann. Um etwa 13 Uhr mussten die beiden letzten Bretter die Segel streichen. Dort wurde lange recht ausgeglichen gekämpft, aber am Ende mussten beide sich den deutlich überlegenen Gegenspielern geschlagen geben. Damit stand es 1 : 3 gegen uns. Gegen 14 Uhr gab es die nächsten Entscheidungen. Am Brett 4 konnte Frank Prskawetz den Sieg für sich entscheiden. Durch eine schöne Kombination hatte er sich einen materiellen Vorteil verschafft. Das konnte sein Gegner nicht abwenden. Am Brett 6 gab es einen langen intensiven Kampf. Der Spieler aus Forst hatte nur einen Bauer Vorsprung. Aber gegen 14 Uhr ging das Spiel für uns verloren. Damit stand es 2 : 4 gegen uns. An den Brettern 1 und 3 wurde noch gespielt. Dort waren die Situationen ausgeglichen. Hier galt es konzentriert bis zum Schluss spielen, denn ein kleiner Fehler konnte die Niederlage bedeuten. Am Brett 3 schaffte unser Mannschaftsführer Hans van der Vegt einen Sieg. Das war auch für ihn überraschend, denn lange sah es nach einem Remis aus. Wenn sein Gegner ein Remis angeboten hätte, dann hätte er es wohl angenommen. Aber der Gegner wollte gewinnen, hat jedoch nicht konzentriert genug gespielt. Eine kleine Ungenauigkeit konnte zum Sieg ausgenutzt werden. Verblieb noch das erste Brett. Eine materiell ausgeglichene Situation. Jeder hatte zwei Türme und die gleiche Anzahl von Bauern. Und die Bauern stand sich stabil gegenüber. Aber Denis Baudot hat die Regel, dass ein Turmendspiel (für ihn) gewonnen ist. Er musste dies nur noch seinem Gegner beibringen. Nach fast sechs Stunden Spielzeit machte sein Gegner einen unkonzentrierten Zug. Dies nutzte Denis aus. Somit konnte er einen Sieg einfahren und wir haben in der Mannschaft den Ausgleich geschafft. Damit endete die Begegnung mit einem 4 : 4. Es zeigt sich wieder, wie auch in der letzten Saison, dass wir an den vorderen Brettern sehr gut aufgestellt sind. Bei den hinteren Bretter müssen wir dagegen oftmals gegen deutlich bessere Spieler antreten, da ist es schwieriger, einen Sieg einzufahren.