Unsere Mannschaft in der Saison 2024/2025

Spielberichte der Vorjahre:

Spielberichte der Saison 2023/2024
Spielberichte der Saison 2022/2023
Spielberichte der Saison 2021/2022
Spielberichte der Saison 2019/2020/2021

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Bittere Niederlage

Am Sonntag, den 9. Februar, hatten wir in der 6. Spielrunde in der Bezirksklasse Karlsruhe unser Heimspiel gegen den Schachclub aus Rheinstetten. Im Untergeschoss des Rathauses Leopoldshafen starteten um 10 Uhr die acht Partien. Schon nach etwa einer Stunde, überraschenderweise schnell, gab es die ersten Ergebnisse. An Brett 6 ereignete sich ein Fehler. Geplant war die Dame zu tauschen und dann zu rochieren. Diesen Plan vor Augen wurde jedoch zuerst rochiert. Damit blieb jedoch die Dame ungedeckt und konnte vom Gegner geschlagen werden. Ein Damenverlust ist zu viel, die Partie ging verloren. Nicht nur hier, auch in anderen Situationen kann eine vertauschte Reihenfolge von Zügen über Sieg und Niederlage entscheiden - Kleinigkeiten, aber bedeutende Kleinigkeiten. Zum Glück konnte Hans van der Vegt am Brett 2 nur wenige Minuten danach seine Partie gewinnen. Dann dauerte es etwa eineinhalb Stunden, bis zwei weitere Partien zu Ende gingen. An Brett 8 haben wir verloren. Dagegen konnte Dr. Nikolas Bekris am Brett 4 gewinnen. Somit stand es nach gut zweieinhalb Stunden Spielzeit ausgeglichen 2:2. Nach einer weiteren Stunde kam es für uns da knüppeldick. An Brett 5 verloren wir in einer guten Stellung die Partie. Aus einer guten, besseren Position heraus wurde innerhalb sieben Zügen eine Niederlage. Kleine Ungenauigkeiten, ermöglichten dem Gegner einen überraschenden Erfolg. An Brett 1 wurde in einer recht ausgeglichenen Position, ein Zug mit dem Läufer durchgeführt. Dabei wurde übersehen, dass damit die Dame kein freies Feld mehr hatte. Ein Bauer trat von der Grundlinie zwei Schritte hervor und Griff die Dame an. Die Dame hatte kein freies Feld mehr und musste gegen einen Turm getauscht werden. Das war damit leider eine Niederlage. Damit stand es 2:4 gegen uns. An Brett 7 war die Situation für uns auch mehr als schlecht. Auch diese Partie ging verloren, so dass damit auch die Niederlage der Mannschaft besiegelt war. An Brett 3 konnte Frank Prskawetz dann noch ein Remis erkämpfen. Insgesamt haben wir damit 2,5:5,5 verloren - eine bittere Niederlage. Damit bleiben wir am Tabellenende festkleben. Da müssen wir uns noch in den nächsten Spielen anstrengen, um diesen Platz hinter uns zu lassen.

Endlich ein Sieg - und was für einer!

Am 8. Dezember traf die Mannschaft der Eggenstein-Leopoldshafener Schachfreunde auf die zweite Mannschaft des SSV Bruchsal. Die Mannschaft bestehend aus Denis Baudot, Richard Samman, Hans Van der Vegt, Frank Prskawetz, Bekris Nicolas, Milan Pein, Robin Schindler und Sami Saquib ließ sich durch die vorangegangenen knappen Niederlagen nicht entmutigen und legte einen bemerkenswerten Heimsieg mit 7:1 hin! Hervorzuheben ist die Leistung von Sami, der schon bei seinem ersten Spiel in der Mannschaft ein Remis im Damenendspiel erzielte. Mit diesem Sieg stehen Schachfreunde Eggenstein-Leopoldshafen auf dem 8. Platz in der Tabelle und werden in den nächsten Spieltagen versuchen, sich ins Tabellenmittelfeld vorzuarbeiten und zu konsolidieren.

Wieder knappe Niederlage

Am Sonntag, den 17. November, fand der dritte Spieltag in der Bezirksklasse Karlsruhe statt. Wir spielten daheim gegen die Mannschaft des Schachclubs Karlsdorf. Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Runden hofften wir dieses Mal auf ein besseres Ergebnis. Nach etwa zwei Stunden Spielzeit einigte sich Hans van der Vegt an Brett 3 auf ein Remis mit dem Gegner. Nach einer weiteren Stunde gelang Milan Pein an Brett 5 ein toller Sieg. Doch kurz danach mussten wir nach spannenden Spielen am Brett 7 und Brett 8 Niederlagen einstecken. Damit führte unser Gegner mit 2,5:1,5. Nochmals etwa eine Stunde später konnte Denis Baudot an Brett 1 gewinnen. Leider ging Brett 6 verloren. An Brett 2 konnte Richard Samman ein Remis erzielen. Damit stand es 4:3 gegen uns. Nur noch an einem Brett wurde gespielt. Wir mussten gewinnen, um zumindest noch einen Mannschaftspunkt zu bekommen. Es war ein spannender Kampf. Letztendlich konnte unser Gegner durch Dauerschach die Partie entscheiden. Somit gelang Frank Prskawetz an Brett 4 ein Remis. Damit haben wir die Begegnung wieder denkbar knapp mit 3,5:4,5 verloren. Die zweite knappe Niederlage in drei Spielen. Ob knapp oder deutlich (wie am letzten Spieltag): Niederlage ist Niederlage. Damit sind wir im Moment Tabellenletzter. Aber das wird sich hoffentlich noch ändern.

Derbe Niederlage am zweiten Spieltag

Am Sonntag, den 20. Oktober fuhren wir ersatzgeschwächt und nur zu siebt nach Untergrombach. Leider haben einige unserer Spitzenbretter nicht spielen können. Somit wussten wir schon am Anfang, dass es schwer werden wird, zumal Untergrombach eine junge, aber starke Mannschaft aufbieten konnte. Es waren alles interessante und spannende Spiele. Bedauerlicherweise meistens mit einem kleinen Vorteil für unseren Gegner. Ein kleiner Vorteil reicht oftmals aus, um den Sieg davon zu tragen. So auch an diesem Spieltag. Nur Walter Weindel am Brett 6 gelang ein Remis. Damit haben wir sehr deutlich mit 0,5:7,5 Punkten verloren. Nach der unglücklichen und knappen Niederlage am ersten Spieltag betrachten wir uns derzeit die Bezirksliga vom letzten Platz aus.

Kein erfolgreicher Start in die Saison

Am Sonntag, den 29.09.2024 startete die Verbandsliga im Schach. In der Bezirksklasse hatten wir die Mannschaft aus Kraichtal zu Gast. Die Begegnung startete verheißungsvoll, denn der Gegner kam nur zu sechst bei uns an. Das bedeutete, dass wir an den Brettern 7 und 8 kampflos gewonnen haben. Damit starteten wir mit einem 2:0. Aber das hat noch nichts zu bedeuten. Im Schach kann vieles passieren. Nach fast zwei Stunden Spielzeit gingen dann die ersten Partien zu Ende. An Brett 2 konnte Hans van der Vegt einen klaren Erfolg für sich verbuchen. An Brett 6 ging die Partie jedoch leider verloren. Somit stand es 3:1 für uns. Erst nach einer weiteren Stunde gab es neue Ergebnisse. An Brett 5 bedeutete eine kleine Unachtsamkeit einen starken materiellen Verlust. Damit ging die Partie, die lange ausgeglichen stand, verloren. An Brett 3 konnte Frank Prskawetz nach einem harten Kampf ein Remis verzeichnen. Bei dieser Partie war noch fast keine Figur geschlagen worden, die Figuren blockierten sich gegenseitig, so dass kein Vordringen möglich war. Damit stand es 3,5:2,5 bei noch zwei ausstehenden Partien. Beide Partien standen recht ausgeglichen da, ohne klaren Vorteil für eine der beiden Seiten. Nach einer Zeit ging das Brett 1 verloren. Der Angriff konnte nicht durchgezogen werden, da die Figuren insgesamt noch nicht ausreichend entwickelt waren. Die Rochade konnte auch nicht durchgeführt werden. Damit stand es 3,5:3,5 und die letzte Partie musste entscheiden. Aber wir hatten kein Glück bei einer relativ ausgeglichenen Stellung, der Gegner hatte einen Läufer gegen zwei Bauern mehr, und so kam es auf die Bauern an. Unser Spieler hatte auf dem Damenflügel zwei Freibauern, aber der schwarze Läufer konnte deren Vorwärtskommen ausbremsen. Der Gegner hatte auf dem Königsflügel einen Freibauern, der durch den König nicht mehr aufgehalten werden konnte. Dieser Freibauer war schneller und wandelte sich in eine Dame um. Das war dann entscheidend, so dass wir diese letzte Partie verloren haben. Damit haben wir die Partie knapp mit 3,5:4,5 verloren. Ein knappes Ergebnis. Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir ein Unentschieden 4:4 oder gar einen Sieg eingefahren. Aber so bleibt eine bittere, enttäuschende Niederlage und die Hoffnung, das nächste Mal besser zu spielen.