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Was ist ein 4:4 wert?
Diese Frage stellte sich die 1. Mannschaft am vergangenen Sonntag vor, während und nach dem Spiel. Und dann wieder, als die Ergebnisse der Konkurrenten eintrafen. Und selbst heute gibt es noch keine einfache Antwort darauf.
Zunächst einmal ist ein 4:4 ein gutes Ergebnis gegen die Reserve des Zweitbundesligisten Untergrombach. Zumal sie gegen uns eine starke Mannschaft an die Bretter schickten, und wir mit unserer Quasi-Bestbesetzung dagegenhielten. Der gesamte Mannschaftskampf war sehr taktisch geführt, da sich beide Mannschaften knapp vor den Abstiegsrängen bewegen. So verwunderte es auch nicht, dass die ersten vier Partien remis endeten, davon die von Dr. Klaus Schlenga, Hans van der Vegt und Ludger Lautenschütz mit schwarz und die von Wim de Weerd mit weiß. So weit so gut. Dass dann jedoch die letzten beiden Bretter patzten und bald verloren war nicht eingeplant. Zu unserem Glück konnte Alexander Schlenga nahezu zeitgleich seine Partie gewinnen. Es duellierte sich dann nur noch Denis Baudot mit seinem Gegner (DWZ 2300!) am 1. Brett. Die Stellung sah gut für Denis aus, er konnte einem Dauerschach-Versuch in ein gewonnenes Endspiel entkommen und dann auch gewinnen. 4:4 also. Wie gesagt waren die Ergebnisse der parallelen Spiele ernüchternd. Sowohl Pfinztal als auch Dielheim, in der Tabelle hinter uns platziert, konnten gewinnen:
 
Landesliga Nord 2 nach dem 8. Spieltag
...
6. Untergrombach 7 Mannschaftspunkte; 28 Brettpunkte
7. Neureut 6; 27,5
8. Eggenstein-Leopoldshafen 5; 30
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9. Dielheim 5; 24,5
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10. Pfinztal 4; 25,5

Besondere Brisanz bietet der letzte Spieltag, da Dielheim gegen Pfinztal spielt und zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar ist, ob der 9. Platz ein Relegationsspiel oder den direkten Abstieg bedeutet. Dies hängt von der Ergebnissen der höheren Ligen ab. Egal welches Szenario eintritt, unsere Aufgabe ist klar: Gegen den zurzeit Drittplatzierten Pforzheim muss gepunktet werden, um nicht überholt zu werden. Um sicher zu gehen und um nicht auf andere Mannschaften hoffen zu müssen - was in den letzten Wochen nämlich nie funktioniert hat - wäre ein Sieg natürlich die beste Option. Spannend bleibt es bei den knappen Partien, die wir die ganze Saison über schon hatten, sowieso bis zum Schluss.
MH

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